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Iron_Maiden Iron_Maiden ist männlich
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Aufzeichnungen und Notizen von PZ III Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Aufzeichnungen und Notizen von
Projekt Zero III – The Tormented


Hier könnt ihr alle Dokumente aus PZ III nachlesen. Nur die Notizen die sich auf Steuerung und Kamerafunktionen beziehen werden hier nicht berücksichtigt.


Inhaltsverzeichnis

Notizbücher von Yuu Asou
- Die urbane Legende
- Haus des Schlafes
- Die schlafende Priesterin

Notizen von Kei Amakura
- Brief von Kei 1
- Brief von Kei 2
- Brief von Kei 3
- Brief von Kei 4
- Brief von Kei 5
- Brief von Kei 6
- Keis Notizbuch

Recherche-Notizen von Miku Hinasaki
- Verlassenes Haus
- Die kriechende Frau
- Yoshino Takigawa

Notizen von Yoshino Takigawa
- Verkohlter Pass
- Y. Takigawa Tagebuch
- Krakelige Nachricht

Notizen von Miyako Sudo (Die Verlobte eines Landvermessers)
- Rotes Notizbuch 1
- Rotes Notizbuch 2

Notiz von Kozue Kuzuhara (Die “irrende Tochter”)
- Ein Papierstück

Notiz von Kizuna Himuro (Die Seilpriesterin)
- Purpurnes Tagebuch

Notizen des Folkloristen Akito Kashiwagi
- Volkskundl. Notiz 1
- Volkskundl. Notiz 2
- Volkskundl. Notiz 3

Notizen von Kyouka Kuze (“Die Kämmende”)
- Purpurnes Tagebuch 1
- Purpurnes Tagebuch 2
- Purpurnes Tagebuch 3
- Purpurnes Tagebuch 4

Notizen von Yashu Kuze (Das Familien-Oberhaupt)
- Kaliko-Notiz 1
- Kaliko-Notiz 2

Tagebücher der Schrein-Maiden
Amane Kuze
- Blaues Tagebuch 1
- Blaues Tagebuch 2
Shigure Kuze
- Grünes Tagebuch
Minamo Kuze
- Graues Tagebuch
Hisame Kuze
- Rotes Tagebuch 1
- Rotes Tagebuch 2

Notizen von Reika Kuze (Reika Yukishiro)
- Tätowiertes Tagebuch 1
- Tätowiertes Tagebuch 2
- Tätowiertes Tagebuch 3

Notizen der Moriya-Baumeister
- Buch Moriya 1
- Buch Moriya 2
- Buch Moriya 3
- Buch Moriya 4
- Karte

Zeitungsartikel über vermisste Personen
- Patient verschwindet
- Gerettete Frau verschwindet
- Landvermesser verschwunden
- Menschen verschwinden in Minakami
- Verschwundene in der Region
- Schreinzimmerer: Fortgegeistert

Zeitungsartikel über mysteriöse Funde
- Knochenfund in Brunnen
- Vergrabene Mumien
- Viele Knochen in Ruinen gefunden

Volkskundebücher über das Tattoo
- Tattookunde
- Meisterin und Schlange

Alte Volkskundebücher über das Schlaflied
- Legende vom Lied 1
- Legende vom Lied 2
- Legende vom Lied 3

Rituelle Bücher der Familie Kuze
- Ritual der Weisung
- Kopie des Tabu-Buches
- Aufspießen der Seele
- Buch des Aufspießens
- Kopie der Graveurin
- Ritual der purpurnen Tinte
- Buch des Verlustes
- Buch des reinigenden Lichtes
- Buch des Zerreißens
- Buch der Entfesselung

Bücher von und über Dr. Kunihiko Asou
Über Dr. Asou
- Die Kamera Obscura
- Radioübertragungen
- Die Geisterwelt
Bericht von Dr. Asou
- Die andere Welt

Volkskundebuch von Ryozo Munakata
- Die Seilpriesterin

Bücher über Zeremonien und Bräuche
- Rituale und Statuen
- Aufgespießte Puppen
- Schreinzimmerer
- Zwillingsverehrung
- Purpurne Opferung

Die Kassetten
- Haus des Schlafes, Seite A
- Haus des Schlafes, Seite B
- Der gleiche Traum 1
- Der gleiche Traum 2
- Der gleiche Traum 3
- Kassette „Ototsuki“
- Alte Kassette „Schlafende Priesterin“

02 Jan, 2008 19:18 41 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
Iron_Maiden Iron_Maiden ist männlich
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Notizbücher von Yuu Asou

Die urbane Legende

Viele der urbanen Legenden des Typs „Verlassenes Dorf“ beruhen auf tatsächlichen Ereignissen: „Ein Dort wurde zerstört, als ein Bewohner die anderen tötete.“ Oft ist es eine Mischung aus tatsächlichen Vorfällen, Legenden und Überlieferungen. Plätze wie das „einsame Bergdorf“ und „alte Gebräuche“ wie nächtliche Treffen und Zeremonien lösen oft das Ereignis aus, das dann zum Motiv für urbane Legenden wird.

Der Grund für die Beliebtheit der Legenden könnte in dem „Blick der Stadt auf das Land“ oder der „modernen Neigung zum Alten“ liegen. Für moderne Stadtbewohner ist das „Dort“ Wildnis und die Menschen, die dort wohnen, sind „anders“. Diese Verachtung oder Furcht könnte Ausdruck in urbanen Legenden finden.

Deshalb spielt die Legende im „einsamen Bergdorf“. „Alte Gebräuche“ sind attraktive Elemente, die dann den Vorfall auslösen. Ein Beispiel ist die Geschichte über die Gegend um dem Minakami-Damm, in der Mayu verschwand. Die Geschichte trägt den Titel:

„Das verlassene Dorf“.
In den Bergen der Minakami-Gegend geschah einst ein Massaker in dem so genannten „Verlassenen Dorf“. Vor vielen Jahren am Abend eines Festes gab es ein großes Massaker und das Dorf verschwand von der Landkarte. Nur eine Frau überlebte. Geh in den Wald, wo das Dorf einst lag, und du findest eine kleine Wächterstatue. Gehst du weiter, so bildet das Tor des Schreins den Dorfeingang. Gehst du durch das Tor, dann kehrst du nie mehr zurück. Die Nacht des Massakers lebt in dem Dorf fort, in dem es nie wieder Tag wird, und das schreckliche Lachen einer Frau hallt durch das Dorf.

Dann gibt es das „Haus der bizarren Morde, in dem sich die Tragödie immer wieder wiederholt“. Das Ausmaß ist geringer, aber es ähnelt dem Muster des Dorfes, da die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht. Hier ein Beispiel dafür. Es hängt mit Mafuyus Verschwinden zusammen.

„Das Haus der Verstümmelung“
In den Bergen von Himuro steht ein Haus, in dem vor Jahren ein Massaker stattfand. Im Wald in der Nähe verschwinden immer wieder Leute spurlos, und viele von ihnen sollen in dem Haus geendet haben. Man fand Leichen ohne Gliedmaßen und Köpfe.

Ein weiteres scheinbar verwandtes Beispiel ist die urbane Legende vom „Haus des Schlafes“, die ich gerade untersuche. Diese Legende ging in den 1960er Jahren durch die Zeitungen, aber ähnliche Geschichten gab es bereits früher.

Diese Zeitung vom Beginn des 20. Jh. steht in keinem Zusammenhang mit dem Beginn der Legende vom „Haus des Schlafes“, aber der Hintergrund der „Fortgegeisterten“ und ihr Zustand ähneln sehr der urbanen Legende vom „Haus des Schlafes“.

Ich untersuche das noch, aber diese Vorfälle könnten im 19. Jahrhundert begonnen haben, und in Büchern findet man Legenden, die wohl Grundlage für „Das Haus des Schlafes“ waren.


Haus des Schlafes

Urbane Sage „Das Haus des Schlafes“

„Das Haus des Schlafes“ ist eine urbane Legende aus der Psychiatrie über plötzlich verschwindende Patienten. Sie hat verschiedene Teile, die wie eine Krankheit fortschreiten.

1. Derselbe Traum
Die Patienten haben jeden Tag denselben Traum über verstorbene Geliebte oder Verwandte.

2. Der Traum vom Haus
Dann träumen die Patienten, dass sie in ein großes Haus gehen. Das riesige, schneebedeckte japanische Haus wirkt planlos, als bestünde es nur aus Anbauten. Dann, tief im Haus entdecken sie ihre Vermissten.

3. Der Weg in das Haus
Die Patienten folgen den Toten und erleben dieselben Szenen und Phänomene auf ihrem Weg. Sie „hören ein Schlaflied“, „sehen einen Masken-Trauerzug“ oder „werden von einer Tätowierten verflogt“.

4. Halluzinationen
Die Patienten erwachen und spüren alle, dass etwas sonderbares mit ihrem Körper geschieht. Sie fühlen einen starken Schmerz und sehen einen wachsenden blauen Fleck oder ein schlangenähnliches Tattoo.

5. Steigende Müdigkeit
Allmählich reagieren die Patienten immer weniger auf ihre Umwelt. Sie schlafen zunehmend länger. Aus medizinischer Sicht ist dies eine „Abwehrreaktion gegen Schmerzen“. Wenn die Patienten also Schmerzen erleiden, ist dies normal.

6. Vermisst und verschwunden
Dann, 1 bis 2 Monate nach Phase 1 werden die Patienten vermisst. „Vermisst“ ist das offizielle Wort. In Wahrheit „verschwinden sie und hinterlassen eine schwarze Spur“.

Die obige Fassung ist das Original der Legende „Das Haus des Schlafes“, aber die bekanntere Version enthält die folgenden Elemente:

1. Starke Gefühle für die Toten beschwören den ersten Alptraum.
2. Folgt man den Toten im Traum, kann man nicht mehr zurück.
3. Wer von einem nahen Menschen träumt, lockt diesen in den Schlaf. Die Krankheit breitet sich aus.
4. Tief im Haus des Schlafes liegt die Welt der Toten, und man kann die Verstorbenen dort treffen.


Die schlafende Priesterin

Man hält das Lied für das nordost-japanische Schlaflied „Die schlafende Priesterin“. Man fand es in einem Grammophon in der Universität und ich ließ es mir schicken.

Ich hörte es mir an. Die beiden ersten Verse unterscheiden sich sehr vom heutigen „Schlafende Priesterin“. Vermutlich wegen der verschiedenen Epochen und Regionen, aus denen das Lied übermittelt wurde.

Ein weiterer großer Unterschied ist, die Existenz der „Dritten Strophe“. Die Stimmung scheint von den ersten beiden Strophen zur dritten Strophe zu wechseln. Ich habe den Text mitgeschrieben.

„Die schlafende Priesterin: Dritte Strophe“
„Geh zur anderen Seit’
Geh zur anderen Seit’
Nimm das Boot, es bringt dich weit
Über den Spalt zur anderen Seit’
Immer weiter zur anderen Seit’
Es fährt nur mit deinen Tattoos
Und den Tränen, die wir bieten.“

Die ersten beiden Strophen enthalten furchteinflößende Worte, aber die dritte Strophe ist melancholisch. Vor allem das Ende des Liedes klingt weniger wie ein Schlaflied, sondern mehr wie ein Trauergesang.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Iron_Maiden am 02 Jan, 2008 19:21 54.

02 Jan, 2008 19:21 22 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
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Notizen von Kei Amakura

Brief von Kei 1

Lieber Yuu,

entschuldige, dass ich lange nicht schrieb. Wie geht es dir und deiner Verlobten? Ich spüre immer noch der urbanen Legende nach. Wie ich dachte, sind die Symptome meiner Nichte der Krankheit, die mir der urbanen Legende zusammen hängt, sehr ähnlich.

Die Geschichte besteht wohl fast nur aus Gerüchten, aber es gab eine psychiatrische Studie zu dem Thema. Wenn du sie hast, würde ich sie gerne sehen. Sie könnte Hinweise geben. Ich konzentriere all meine Arbeit darauf, die urbane Legende zu erforschen. Hilf mir bitte dabei.

Nach den Dokumenten, die ich gelesen habe, ist die Kamera, die ich dir schickte, eine „Kamera Obscura“. Durch ihren Fundort könnte sie eine Verbindung zu den Vermissten und der urbanen Legende darstellen. Wenn du etwas hörst, sag es mir bitte.

Viele Grüße,
Kei Amakura


Brief von Kei 2

Lieber Yuu,

Bei meiner Untersuchung der urbanen Legende „Das Haus des Schlafes“ habe ich ein verlassenes Dorf erreicht, das nicht auf der Karte war. In einem großen Haus fand ich diese Kamera.

Meine Nichte Mio (als Mayu verschwand machte sie dir viel Ärger, weißt du noch?) sah diese Kamera, und sie erschrak fürchterlich. Vielleicht erinnerte es sie an diesen schrecklichen Vorfall.

Könntest du dich bitte um die Kamera kümmern? Könntest du das machen, du kennst dich doch mit Antiquitäten aus? Ich werde einige Zeit nicht zu erreichen sein, aber ich melde mich, um zu hören, was du herausfindest.

Viele Grüße,
Kei Amakura


Brief von Kei 3

Lieber Yuu,
Ich sende dir ein Band mit einer Aussage über die urbane Legende. Ich weiß, du wirst gut darauf aufpassen. Ich habe noch mehr Bänder gefunden. Sie wurden aber von einem Grammophon überspielt, sind also ziemlich alt und beschädigt. Ich versuche gerade, sie wieder herzustellen. Ich schicke sie dir, wenn ich fertig bin.

Zuletzt habe ich mich nur mit Volkskunde – Legenden, Märchen und Volksglauben – befasst. Das war doch genau dein und Mafuyus Gebiet. Ein interessantes Feld, aber ich möchte nicht zu tief einsteigen. Wie geht es Mafuyus Schwester… ihr Name war Miku, glaube ich? Ich forschte überall, aber bis jetzt habe ich nicht herausgefunden, wo sich Junsei Takamine aufhält. Wurde auch er „fortgegeistert“? Wenn du etwas weißt, sag es mir.

Mio geht es nicht gut, also brachte ich sie ins Krankenhaus. Sie wacht nur alle zwei Tage für einige Stunden auf. Ich muss mich mit meinen Nachforschungen beeilen.

Viele Grüße,
Kei Amakura


Brief von Kei 4

Lieber Yuu,

Hast du die 3 Bänder, die ich dir schickte, angehört? Höre Sie dir bitte an, bevor du weiter liest.

Du wirst es nicht glauben, aber ich träume vom „Haus des Schlafes“. Erst dachte ich, ich würde zuviel an das Haus denken, aber seitdem ich diese Bänder und Mio hörte, habe ich dieselben Symptome.

Im Traum bin ich in einem schneebedeckten Haus. Ich kann mich nicht gut erinnern, aber es ähnelt dem Haus, aus dem ich die „Kamera Obscura“ habe. Das Haus lässt mich schaudern. Wie bei den Aussagen. Der Unterschied ist, ich folgte Mio in das Haus, und Mio „war nicht tot“.

Wenn die Legende vom „Haus des Schlafes“ wahr ist und ich Mio aus ihrem Traum wecken kann, kann ich sie vielleicht retten. Seltsam, aber ich komme der Wahrheit näher.

Viele Grüße,
Kei Amakura


Brief von Kei 5

Lieber Yuu,

Ich habe ein Band zu der Legende über “Das Haus des Schlafes” von einer Person im Krankenhaus. Ein Psychiater hat einen Patienten aufgezeichnet. Es rauscht sehr, da es eine Grammophonaufzeichnung ist, aber der Inhalt ist fantastisch.

Ich denke, es wird Dich interessieren, obwohl es nicht um Anthropologie geht. Könntest du versuchen, ähnliche Legenden oder Vermisstenfälle zu finden, wenn das nicht zu viel ist?

Viele Grüße,
Kei Amakura


Brief von Kei 6

Lieber Yuu,

Ich habe alle Bänder repariert, also sende ich sie dir. Mein Abspieler ist kaputt, ich kann sie nicht hören. Sie sind wohl in schlechtem Zustand. Obwohl sie intakt sind, ist kaum was zu hören.

Im Traum sah ich Mio im Inneren des Hauses. Offenbar suchte sie ihre vermisste Schwester. Das hat mich wohl sehr belastet, und die Schmerzen des Tattoos breiten sich aus wie in der Sage. Ich muss mich beeilen, sonst werde ich auch bald vermisst, wie in der Legende.

Soweit meine Recherchen. Wenn ich vom Berg zurück bin, rufe ich dich an.

Viele Grüße,
Kei Amakura


Keis Notizbuch

Ich habe die dritte Strophe von “Die schlafende Priesterin” untersucht. Sie könnte einen Hinweis enthalten. Hier sind mögliche Bedeutungen außer „Aufspießen mit dem Tattoo-Pfahl“:

Vielleicht bedeutet der Text statt „schlafen lassen“ „wegschicken“, was zu dem „Begräbnislied“ passt, das Yuu erwähnte. Sie folgen dort einer alten Geisterreligion.

Es soll eine heilige Gegend am Berg der Familie Kuze, das Meer der Endlosen Nacht, geben. Auf einer Karte sieht man eine Art riesiges Meer hinter dem Haus. Es könnte für die andere Welt stehen.

Könnte dort die Priesterin „verborgen“ sein?

02 Jan, 2008 19:23 46 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
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Recherche-Notizen von Miku Hinasaki

Verlassenes Haus

Bericht über das verlassene Haus

Es folgt eine Zusammenfassung dessen, was mir ein Reporter über das verlassene Haus sagte. Ich hatte vorher noch keine Zeit, also beziehen Sie sich hierauf.

1. Geschichte des Hauses
Es gab bis 1900 mehrere Dörfer um das Haus, aber heute gibt es nur noch das verlassene Haus. Selbst der Grundbesitzer weiß nicht, wann es erbaut wurde. Jetzt steht nur noch der Eingang, früher war es ein großes Haus mit einer seltsamen Form. Auf alten Plänen sieht es so aus, als sei ein Schrein hineingebaut worden, aber heute ist davon weder etwas zu sehen, noch viel bekannt. In entlegenen Bergen, erzählt man eine mysteriöse Geschichte, die mit der anderen Welt zu tun hat.

2. Gerücht vom Geisterhaus
Vielleicht ist es ein Mythos, aber das Haus gilt als Geisterhaus. Manche besichtigen es nur wegen dieses Gerüchts. Es heißt „man kann in diesem Haus die Toten treffen“, und weiter, das „die Toten, denen man begegnet einen in die andere Welt locken.“ Das Gerücht soll von den Seancen stammen, die dort abgehalten wurden, aber das ist nur ein Gerücht. Ich glaube, die Geschichte vom Berg der „mit der anderen Welt verbunden ist“, ist der Ursprung dieses Gerüchts.


Die kriechende Frau

Im Zusammenhang mit Verschwundenen und Fortgegeisterten gibt es die Sage „Die kriechende Frau.“

„In engen Räumen, unter dem Boden, oder im Schrank kriecht nachts eine Frau umher, die erbittert flucht.“

Das ist der wesentliche Inhalt. Solche urbanen Legenden bestehen oft aus Fiktion (Bücher) und Realität. Die Legende verbreitet sich und die Ängste der Menschen kommen hinzu. Sie wird immer mehr zur Legende. Die Geschichte „Die kriechende Frau“ soll auf folgendem Unglück basieren, das vor vielen Jahren geschehen ist.

„Einen Monat nach dem Unglück wurde unweit des Unglücksortes in einer Grube eine Tote Frau gefunden. Man fand heraus, dass sie bis wenige Stunden vor dem Fund gelebt hat.“

Man hält das für eine Übertreibung, da die Geschichte zur Legende geworden ist, aber jene, die entlang der Straße zum Unglücksort leben, sagen, sie hörten ein klopfendes Geräusch in der Nacht.

Es gibt noch eine andere Version der Geschichte. Der Teil über die lauernde Frau im Boden auf der Suche nach Hilfe ist gleich. Aber hier greift Sie einen an, wenn man einen Blick unter den Boden wirft.


Yoshino Takigawa

Die Frau auf dem Foto

Name: Yoshino Takigawa

Sie ist die einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes im August.
Es folgt der Bericht des Reporters Ozawa, der darüber berichtete.

Beim Flugzeugabsturz wurde Frau Takigawa aus dem Flugzeug geschleudert und blieb unversehrt. Die Laube, auf die sie fiel, wirkte wie ein Polster. So wurde sie auf wundersame Weise gerettet. Bei ihrer Rettung hatte sie leichte Verbrennungen, Prellungen und Kratzer, schwebte aber nicht in Lebensgefahr. Da man sie erst nach vier Tagen fand, war sie ausgetrocknet und schwach und litt offenbar psychisch. Sie war vier Tage umgeben von anderen Opfern, den Leichen ihrer Verwandten und ihrer Geliebten.

Das Folgende erfuhr ich von jemandem in der Aufnahme des Krankenhauses.

Nach der Einlieferung hatte sie große Angst allein zu sein oder zu schlafen. Sie hatte schlimme Träume und verletzte sich zum Wachbleiben. Aber sie schlief immer mehr, bis sie fast den ganzen Tag schlief. Man dachte, sie würde wegen ihres Traumas so lange schlafen, aber dann wurde ihr Zustand schlechter und sie schlief drei Tage durch. Als sie aufwachte, hatte sie Halluzinationen, sagte „Schmerzen. Ich habe überall blaue Flecken.“ Als das schlimmer wurde, reagierte sie immer weniger auf ihre Umwelt und murmelte wirres Zeug oder sang Schlaflieder. Die letzten sieben Tage schlief sie und der Rest war so, wie es Rei sah.

Es ist alles nur Krankenhausgerede, aber das Personal redet über urbane Legenden wie Takigawa, die sie die „Verschwundenen Patienten“ nennen.

02 Jan, 2008 19:26 07 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
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Notizen von Yoshino Takigawa

Verkohlter Pass

Nachname: TAKIGAWA
Vorname: YOSHI...
Staatsangehörigkeit: Japanisch
Wohnsitz: SHIZUOKA


Y. Takigawa Tagebuch

10.08: Sonnenschein
Es soll gut für das Herz sein, ein Tagebuch zu führen und es jemanden lesen zu lassen. Vielleicht werde ich so diesen schrecklichen Traum los. Ich bin so traurig und allein. Wenn dies irgendwer liest, vielleicht kann ich eine Verbindung herstellen.

11.08: Bewölkt
Meine Familie und Naoya sind tot. Aber mehr als das noch ängstigt mich, dass ich alleine bin. Schlimmer als der Unfall selbst ist, die einzige Überlebende zu sein, endlos warten – das war schlimmer. Ganz alleine in völliger Finsternis. Eine heiße Nacht, aber eisig kalt…

13.08: Bewölkt
Ich hatte einen schlimmen Traum. Schnee fiel auf ein verlassenes Haus. Ich bin alleine, aber sie könnten im Haus sein. Ich spürte, ich kann sie treffen, wenn ich hinein gehe. Sie rufen mich, aber gehe ich hinein, gibt es vielleicht kein Zurück. Aber wenn er das möchte…

18.08: Bewölkt
Stück für Stück gehe ich hinein. Mich friert. Es wird dunkel. Ich höre ein Lied. Naoya ist da drin. Mama, Papa, alle außer mir – alle da drin. Sie ließen mich zurück und sind hineingegangen, da nur ich überlebte.

27:08: Regen
Es tut weh. Ist das der Traum? Das Tattoo breitet sich aus. Der Arzt sagt, er sieht nichts. In Übersee heißt ein emotionales Trauma nach so einem Unfall angeblich „PTSD“. Aber ich kann es sehen.

. : Regen
Habe mehrere Tage geschlafen und bin im Halbschlaf. Ich weiß bald nicht mehr, ob ich wach bin oder schlafe. Der Arzt schien an meiner Geschichte interessiert. Vielleicht wird er verständnisvoller. Aber Traum und Schmerz sind mein allein. Der Schmerz breitet sich aus.

. : Regen? Keine Ahnung…
Bin ich schuld… denn ich bin die einzige Überlebende. Aber ich wählte das Überleben nicht.

/ :
Es tut weh. Es tut weg, so weh. Was soll ich tun? Vergebt mir…
Diese Frau ist hinter mir her. Ich sehe sie, auch wenn ich wach bin.

/ :
Ich halte es nicht mehr aus, berührt zu werden und will nichts mehr sehen.


Krakelige Nachricht

Es ist nicht meine Schuld.
Ich habe nicht gewählt, zu überleben.

02 Jan, 2008 19:27 54 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
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Notizen von Miyako Sudo (Die Verlobte eines Landvermessers)

Rotes Notizbuch 1

Masumi, ich bin es Miyako.
Ich habe dich gesucht.
Lass uns zurückgehen.
Zu zweit kommen wir vielleicht weg.
Wenn du das findest, ruf mich.
Denn ich bin in der Nähe.
Halt durch.


Rotes Notizbuch 2

Wie viel Zeit ist vergangen, seit ich in dieses Dorf kam?
Nie wird es hell.
Ich hab de Dunkelheit satt…
Ich werde wahnsinnig. Ich will weg.
Ich möchte Masumi sehen.

02 Jan, 2008 19:29 01 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
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Notiz von Kozue Kuzuhara (Die “irrende Tochter”)

Ein Papierstück

mami
es tut mir leid
papi
hab versucht meinen
Ball zu kriegen
und bin gefallen
ich hatte Angst

es tut mir Leid…

02 Jan, 2008 19:30 26 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
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Notiz von Kizuna Himuro (Die Seilpriesterin)

Purpurnes Tagebuch

Es schneit. Die Nacht ist ruhig. Es könnte nach zehn Jahren der letzte Schnee sein, den ich durch dieses Fenster fallen sehe.

Während ich den Schnee betrachte, fühle ich, dass etwas vorbei ist. Ich habe mich von all meinen Bindungen gelöst. Ich übergebe meinen Körper an die Seile und versiegle die Tore.

Kizuna Himuro

02 Jan, 2008 19:31 43 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
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Notizen des Folkloristen Akito Kashiwagi

Volkskundl. Notiz 1

Bei meinen Forschungen bin ich auf den Schrein gestoßen, der wohl der Ursprung der schlafenden Priesterin darstellt. Der Schrein ist sehr klein und liegt tief in den Bergen versteckt. Er sieht aus wie auf der Zeichnung.

Gewöhnlich gibt es dort keine Gläubigen und in nahen Dörfern erzählt man, dass es sich um einen Schrein handelt, in dem man „sein Leid abgeben kann“. Das Oberhaupt der Familie sagte, Besucher seien bis zur Schneeschmelze erlaubt.

Sie vollziehen hier ein Ritual, um einen heiligen Ort im Berg zu schützen. Männer dürfen nicht teilnehmen. Doch alle paar Jahre sind Männer dabei, um die Blutlinie fortzuführen – die „Fremden“. Ich kenne einen ähnlichen Brauch.

Die Gäste im Winter bedecken alle ihre Gesichter und ziehen große Bündel auf Wagen hinter sich her. Es erinnert an ein Begräbnis. Das Ritual, das man für sie abhält, ist wohl mit dem Lied der „Schlafenden Priesterin“ verbunden.


Volkskundl. Notiz 2

Text wird noch ergänzt.


Volkskundl. Notiz 3

Es ist fast zwei Wochen her, dass ich in diesem Haus war. Es schneit noch immer. Schmilzt der Schnee, bin ich von Kyouka getrennt und werde wohl nie mehr zurückkehren können. Männer sind im Haus nicht erwünscht. Ich könnte fliehen, aber ich würde Kyouka mit mir nehmen. Dieses Gefühl hält mich hier.

Manchmal kommen Gläubige aus Dörfern in der Nähe. Sie alle bedecken ihr Gesicht und gehen in den Schrein. Heute schien es eine Frau zu sein. Sie hielt ein kindgroßes Bündel im Arm und schien zu weinen. Ich kann das „Schlaflied“ hören. Ich frage mich, ob die „Zeremonie“ wie ein Begräbnis ist.

02 Jan, 2008 19:33 34 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
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Notizen von Kyouka Kuze („Die Kämmende“)

Purpurnes Tagebuch 1

Wie viele Tage sind vergangen?
Wie viele Monate? Wie viele Jahre?

Es wurden viele Fremde hierher gebracht, aber keiner war wie er. Es sagte, mein Haar sei schön, aber egal, wie ich es richte, er wird wohl nie wissen, wie ich fühle. Ich kann nichts tun, als mein Haar zu kämen und auf ihn zu warten. Damit er mich bei seiner Wiederkehr noch mal fotografiert.


Purpurnes Tagebuch 2

Er schenkte mir ein verbotenes Kind zum Abschied. Es war so süß wie er. Bleibt es hier, werfen sie ihn fort, wenn es vier Jahre alt wird. Ich muss ihn irgendwie ins Dorf bringen, bevor das geschieht. Wenn ich ihm den Ohrring seines Vaters gebe, bin ich sicher, dass er eines Tages zurückkommen kann. Er wird meine Stimme hören.

Vielleicht trifft er auch seinen Vater, wenn dieser den Ohrring erkennt. Ich nenne es „Kaname“ als Symbol unserer Verbindung. Ich weiß, dieses Kind kommt zurück. Mit seinem Vater.


Purpurnes Tagebuch 3

Akito ist nicht zurückgekommen. Alle verschwinden aus dem Haus und lassen mich zurück. Ich werde von allen zurückgelassen und kämme ungeduldig mein Haar.

Gleichgültig wie sehr ich es Kämme, oder wie sehr ich meine Gefühle konzentriere. Er kehrt nie zurück. Kann es sein, dass weder der Ohrring noch das Kind meine Liebe zu ihm übertragen?


Purpurnes Tagebuch 4

Das Haus wurde nach der Entfesselung geschlossen und ich darf es nicht verlassen. Bin ich nun für immer allein? Ich erinnere mich kaum an sein Gesicht. Das Bild, das er zurückließ, den Ohrring. Ich ließ alles im Haus. Es ist alles so verschwommen, wie in einem Traum.

Er soll doch nur mein Haar sehen.

02 Jan, 2008 19:34 48 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
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Notizen von Yashu Kuze (Das Familien-Oberhaupt)

Kaliko-Notiz 1

Eine Maid führte einen Mann, der sein Leid abgeben wollte, in den Kuze-Schrein. So gelangten Tattoos in die Augen der Priesterin und die Tür zur Kammer der Dornen ging auf.

Wir hätten niemals einen Mann den Schrein betreten lassen sollen. Egal wer es war, wir hätten nie die leeren Augen der Priesterin eingravieren dürfen. Jetzt fühle ich den Schmerz der Steckpalme auch und darf nicht raus.

Bevor der Spalt, der über den Kuze-Schrein hinausgeht, noch weiter wächst, müssen wir es schaffen den Schrein im Spalt zu schließen. Wir brauchen Schrein-Zimmerer, die den Kuze-Schrein versiegeln. Wir brauchen viele Opfersäulen.

Wir hätten den Mann in den Spalt werfen sollen. Wie den Gelehrten, der hier herumgeschnüffelt hat.


Kaliko-Notiz 2

Der Schmerz, der in die Priesterin geätzt wurde, war sehr groß, denn der Spalt wächst weiter. Vielleicht können wir ihn nicht stoppen, selbst nicht im Schrein des Schlafes.

Mein Körper war halb vom Spalt umgeben, und Elend umgab mich. Ich weiß nicht, wie viel Tage seit der Entfesselung vergangen sind.

Die Einzigen, die übrig sind, sind die jungen Maiden. Es tut mir Leid, aber ich muss Hisame beauftragen, die letzte Pfählung durchzuführen. Der Spalt darf nicht weiter wachsen.

Da war noch ein Echostein-Ohrring am Ohr dieses Mannes. Er könnte Kyoukas verbotener Sohn sein. Vielleicht kam er aus dem Dorf zurück? Wenn ja, wäre er vermutlich Amanes älterer Bruder. Wie traurig…

02 Jan, 2008 19:37 02 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
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Tagebücher der Schrein-Maiden


Amane Kuze

Blaues Tagebuch 1

Meine Mutter sagte mir, dass ich einen älteren Bruder hätte. Sein Name ist Kaname und er lebt draußen in einem Haus. Im Kuze-Haus werfen sie Jungen weg, also wurde er fortgeschickt. Sie sagte mir oft, dass dies ein Geheimnis sei.

Mein Bruder trägt den gleichen Ohrring wie meine Mutter. Es sind wunderschöne Ohrringe von Vater. Mutter gab ihm einen, damit er stets ihre Stimme hörte, wo er auch war. Ob er mich auch hört? Ich will ihn sehen.

Reika wurde eine Priesterin. Ich kümmerte mich um sie. Sie erzählt mir von draußen. Sie sagt, wenn sie redet, sei der Schmerz nicht so schlimm. Ich bin glücklich, dass ich ihr helfen kann.

Die Priesterin trägt einen Ohrring, ebenso wie Mutter. Sie sagt, es war ein Geschenk eines guten Freundes, so dass sie ihn hören kann, egal wo sie ist. Ich glaube dieser Freund heißt Kaname. Die Priesterin erzählt viel über ihn. Sie scheint einsam zu sein.


Blaues Tagebuch 2

Kaname schlich mit Menschen herein, die Schmerzen abgeben wollten. Er sagte, er wolle die Priesterin nur einmal sehen. Es ist gegen den Kodex, aber da sie bald das Ritual der Weisung vollzieht, wird sie nicht mehr fortgehen können. Ich helfe ihnen sich zu treffen.

Kaname ging in den Schrein und zum Platz der Priesterin. Männer sind im Schrein verboten.
Die Herrin wird böse sein…


Shigure Kuze

Grünes Tagebuch

Amane ließ einen Mann in den Schrein. Das Familienoberhaupt ist so wütend. Erwacht die Priesterin, ist die Weisung gebrochen und der Spalt breitet sich aus. Das Familienoberhaupt leert die Maiden so hart, das sie niemals ihre Aufgaben vergessen.

Das Familienoberhaupt ordnete an, dass Amane aufgespießt und ihr Bruder aus dem Haus geworfen wird. Wegen der Aufgaben der Maiden und des Kuze-Schreins gäbe es keine andere Möglichkeit.

Es tut mir Leid, Amane.


Minamo Kuze

Graues Tagebuch

Ob das Aufspießen weh tut?
Was wohl mehr schmerzt, wenn der Spieß langsam ins Fleisch eindringt oder wenn er mit einem Mal hindurchgestoßen wird.
Sterben sie, wenn der Spieß komplett durchgestoßen ist?
Ist es wichtig, ob sie sterben?
Ich will eine Priesterin aufspießen.


Hisame Kuze

Rotes Tagebuch 1

Amane führte einen Mann zum Schrein.
Der Mann weckte die Priesterin von ihrem Traum.
Der Kuze-Kodex muss befolgt werden.
Sie wird durch die Pfählung bestraft.
Sie darf nicht entkommen.


Rotes Tagebuch 2

Das Familienoberhaupt kam im Spalt ums Leben.
Amane wurde am Boden des Abgrunds aufgespießt.
Auch Shigure und Minamo…
Alle wurden sie aufgespießt.

Ich bin die Letzte im Haus… denn ich wurde als Letzte gewählt.
Nun, da alle fort sind, ist das Haus so offen und dunkel, wie im Traum…
Es fühlt sich gut an.

02 Jan, 2008 19:38 56 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
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Notizen von Reika Kuze (Reika Yukishiro)

Tätowiertes Tagebuch 1

Vater, Mutter, Bruder… Alle sind auf der anderen Seite. Ich bin ganz allein. Wie damals, als ich nicht mit Kaname mitgehen konnte. Es kam eine Eskorte vom Kuze-Schrein.

Die, die geliebte Menschen verloren haben, werden zu Priesterinnen. Opfern sie ihr Fleisch, retten sie viele, mit demselben Leid. Doch ist man Priesterin und trägt den Schmerz der Steckpalme in sich, so bleibt man für immer im Schrein.

Alle aus dem Dorf sind verschwunden. Vater, Mutter, mein Bruder, alle. Ich bin die einzige Überlebende. Es ist nichts mehr da für mich. Wenn es so sein soll, dass ich sie niemals wiedersehe, dann will ich den ewigen Schlaf. Ich rette andere mit demselben Leid.


Tätowiertes Tagebuch 2

Ich ertrage das Aufspießen der Seele, damit Menschen Gefühle abladen. Der Schmerz der Stechpalme bringt mir viele Träume. Viele Arten von Schmerz und Liebe. Ich nehme den Schmerz des Lebens.

Aber die Schmerzen, die ich ertrage, vergehen nicht, sind eingraviert, versteckt und bleiben. Von den vielen Schmerzen sind die lebhaftesten die schlimmsten. Niemand nimmt mir meine Stechpalme. Sie gehört nur mir.

Ich ritze meine Gefühle, meine Palme, in die Spiegel und zerbrech sie hier. Denn die Gefühle gehören nur mir. Doch stünde es in meiner Macht, so würde ich ihn noch einmal sehen.


Tätowiertes Tagebuch 3

Ich träumte von ihm. Im Spalt, der Hölle der Stechpalme, kam er zu mir, als ich in den Abgrund hinab sollte. Die Herrin bemerkte es nicht. Es ist ja auch mein Traum.

Wir streckten die Hände aus, und als sich unserer Finger fast berührten, wird die Palme schwächer. Ich habe mich nicht verloren. Aber wir konnten uns nicht berühren.

Selbst ich, mit den Schmerzen so vieler Menschen gezeichnet, selbst ich kann noch von ihm träumen. In meinem ewigen Schlaf.

02 Jan, 2008 19:40 50 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
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Notizen der Moriya-Baumeister

Buch Moriya 1

Es wurden die besten Zimmerer zusammengerufen, um den Kuze-Schrein in den Tiefen einer großen Höhle zu versiegeln, dass kein Sonnenlicht die Dunkelheit erhellt. Dann muss ein Schrein des Spalts vor der Höhle errichtet werden, mit Geisterbäumen als tragende Säulen und Opfersäulen, so arrangiert, dass die Dunkelheit gereinigt wird und der Spalt nicht in die Welt dringt.


Buch Moriya 2

Beim Bau oder bei der Reparatur des Kuze-Schreins und der Letzten Passage müssen alle Zimmerer der Familie Moriya außer ihrem Anführer dazu bereit sein, niemals zurückzukehren. Bis auf einen, der ihr Können übersteigt müssen alle Zimmerer ihre Pflicht erfüllen und das Geheimnis des Schreins bewahren, indem sie ihn als Opfersäulen tragen. Der übrige Zimmerer der Moriyas wird nun zum Baumeister und sorgt dafür, dass sein Wissen an die folgende Generation weitergegeben wird.


Buch Moriya 3

Nach der “Entfesselung” streifte die Priesterin, die aus der Kammer der Dornen entwichen war, durch das Haus wie in einem Traum. Jene Gänge, die die Priesterin durchschritt, wurden vom Spalt erfasst und verfielen in Dunkelheit. Der „Spalt-Schrein“ ist verborgen und sorgt dafür, dass die Priesterin niemals entkommen wird und der Spalt sich nicht weiter verbreitet.


Buch Moriya 4

Der “Spalt-Schrein” zwingt die Priesterin auf ewig umherzustreifen. Spieße halten ihre Glieder fest, während für ihre Ruhe gebetet wird. Streift die Priesterin umher, wird der „Schrein des Schlafes“ errichtet und für ihren Schlaf gebetet.

Der Schrein des Schlafes ist im Traum versiegelt und verhindert, dass sie entkommt und der Spalt wächst. Um den Spalt im Zaun zu halten, muss sie festgespießt bleiben und für ihren ewigen Schlaf gebetet werden.


Karte

Wenn der “Schrein des Spalts” die Zerstörung nicht beendet, baue den “Schrein des Schlafes” und bete, dass die Priesterin schläft.

Der Spalt zur Außenwelt öffnet sich nicht, wenn der letzte Befehl gegeben wird, wo sich die beiden Schreine treffen.

02 Jan, 2008 19:42 34 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
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Zeitungsartikel über vermisste Personen

Patient verschwindet

In der Nacht des 9. verschwand eine Patientin von ihrer Station im Katsuragi Krankenhaus und die Polizei sucht nach ihr. Die vermisste Person ist die einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes im August, Yoshino Takigawa (26).

Fr. Takigawa wurde nach dem Unfall psychisch instabil. Bei ihr wurde ein post-traumatisches Stresssyndrom festgestellt und sie wurde als Langzeitpatienten eingewiesen. Die Reaktion des Krankenhauses: „Wir untersuchen den Vorfall.“

Fr. Takigawa verlor bei dem Unfall ihre Familie und man ist besorgt um ihren aktuellen Verbleib.


Gerettete Frau verschwindet

Am 13. vor Tagesanbruch wurde eine Frau, die letzten Monat nach einem Raubüberfall ins Krankenhaus eingeliefert wurde, vermisst. Sie wird gesucht. Ihr Name ist Kiriko Asanuma (23). Nach dem Unfall hatte Fr. Asanuma ein psychisches Trauma. Aber am Morgen des 13., als der Arzt zur Visite kam, war sie aus dem Krankenzimmer verschwunden.

Fr. Asanuma war im Haus ihrer Eltern, als zwei Einbrecher kamen und ihre Eltern und ihren Bruder umbrachten. Sie selbst versteckte sich in einem Schrank und entkam. Doch vier Tage nach dem Vorfall musste sie gerettet werden, als ein Nachbar berichtete, dass sie ihr Haus nicht verlassen könnte.

Das Krankenhaus gab seinen Fehler zu und versucht alles, um sie zu finden und zu schützen.


Landvermesser verschwunden

Bei einer geologischen Untersuchung für den geplanten Minakami-Damm begab sich Masumi Makimura (26) in die Minakami-Berge und verschwand. Makimuras Verlobte Miyako Sudo (25) verschwand ebenfalls auf der Suche.

Seit gestern ist die Suche nach ihnen beendet und der Bau des Damms wieder aufgenommen. In den Minakami-Bergen gab es schon immer eine große Zahl Vermisster. Da der Mythos der „Fortgegeisterten“ hier in der Gegend beliebt ist, ist für die Einheimischen klar: Die beiden wurden „fortgegeistert“.

Die Polizei verspricht nach wie vor eine Belohnung für Hinweise über das Verschwinden der beiden. In gemeinsamer Entscheidung mit den Verwandten beider Seiten, entschied man, die Suche zu beenden.


Menschen verschwinden in Minakami

Letzten Monat verschwanden zwei Menschen beim Minakami-Damm. Jetzt ist ein weiterer Fall bekannt. Die Polizei ermittelt. Bei den Verschwundenen handelt es sich um Shizu Amakura (35) und ihre ältere Tochter Mayu (15) aus Tokio. In den Sommerferien besuchte Mayu mit ihrer Schwester Mio (15) das Dorf in der Nähe des Damms.

Die Schwestern wurden bereits letzte Woche vermisst. Dann fand man Mio kürzlich zusammengebrochen im Wald. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht, und obwohl sie unversehrt ist, kann sie aufgrund ihrer Erschöpfung noch nicht sprechen. Die Polizei wird sie erst befragen, wenn es ihr besser geht.


Verschwundene in der Region

Quellen zufolge sind gestern vor Tagesanbruch eine Mutter mit Tochter aus dem Dorf Myojin verschwunden. Die Vermissten sind Makie Kuzuhara und ihre Tochter Kozue. Seit letztem Jahr hatten die beiden nach Kuzuharas vermissten Mann gesucht. Sie sollen fast jeden Tag in den Bergen gewesen sein.

Unsere Quelle: „Ich hatte sie einige Tage nicht gesehen und wollte sie besuchen. Als niemand öffnete, ging ich hinein, aber sie waren weg. Ich bemerkte nur einige russähnliche Flecke.“

Ähnliche Fälle wurden in der ganzen Region bekannt, und manche nennen sie „Fortgeisterungen“.


Schreinzimmerer: Fortgegeistert

Es sind zahlreiche Schreinzimmerer aus der Region verschwunden. Allein in diesem Monat werden schon 10 vermisst und man munkelt, dass sie „fortgegeistert“ wurden. Alle 10 waren jung und angesehen. Es heißt, sie „sollen gemeinsam einen geheimen Schrein wieder errichten".

02 Jan, 2008 19:45 25 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
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Zeitungsartikel über mysteriöse Funde

Knochenfund in Brunnen

Bei einer Untersuchung von Volksbräuchen fanden Wissenschaftler in einem einsamen Dorf einen trockenen Brunnen in einem Schrein mit einem heiligen Seil. Da der Brunnen trocken war, konnten sie hinabsteigen und fanden dort einen Haufen menschlicher Knochen.

Ein Mitarbeiter des Teams sagte, viele der Knochen seien von Kindern. Die Knochen gehörten zu Jungen und die beiliegenden Gefäße und Dinge sind zeremonielle Gegenstände. Daher wird vermutet, das man die Kinder hineinwarf, um bei einer Hungersnot genug zu essen zu haben, damit es regnet oder einem ähnlichen Brauch.


Vergrabene Mumien

Während des Wiederaufbaus des Kukaiji Tempels, der letzten Monat begonnen hat, wurden zahlreiche Mumien in den Gangwänden entdeckt.

In den Wänden des so genannten Schattengangs im Kukaiji Tempel gab es immer Flecke in Menschenform. Ale der Gang restauriert wurde, bemerkte einmal jemand, dass eine Art Baumwurzel aus der Wand hing. Als man danach grub, stellte sich heraus, dass es eine Mumie war.

Hinter den anderen Flecken wurden ebenfalls Mumien gefunden. Es herrschte große Aufregung. Der Kukaiji Tempel beharrt darauf, dass es sich um Heilige handelt. Aber man hört auch Stimmen, die von Menschenopfern sprechen.


Viele Knochen in Ruinen gefunden

Bei einer Ausgrabung in einer alten Schlossruine im Norden der Präfektur wurde am 8. eine große Zahl von Menschenknochen gefunden.

Aus der Mitte des Schlosses wurden gestapelte Grundsteine ausgegraben, wo der Burghof sein sollte. Ein Knochen nach dem anderen wurde entdeckt. Man geht davon aus, dass sie aus der Zeit der Erbauung des Schlosses stammen. Kleidungsreste deuten auf Erbauer des Schlosses hin.

Man glaubt, dass die Arbeiter nach Vollendung des Schlosses geopfert wurden, um den Schlossgrundriss, Schatzkammer oder die Erbauer geheim zu halten.

02 Jan, 2008 19:46 42 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
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Volkskundebücher über das Tattoo

Tattookunde

Den Mix aus „Schlange und Palme“ in diesem Tattoo findet man hauptsächlich im Nordosten Japans. Das Zeichen findet sich in der alten nordost-japanischen Volkssage „Tattoo-Maid“.

„Tattoo-Maid“
Ein Mädchen verliert ihren Geliebten und bevor sie ihn vergisst, verbindet sie die bleibende Liebe mit dem Stechpalmen-Tattoo. Das Mädchen verliebt sich erneut. Und verliert ihren Liebsten wieder. Und wieder macht sie sich ein Tattoo ihrer Liebe. Diesmal wählt sie eine göttliche Schlange, auf dass der Geist ihres Liebsten sicher bei den Göttern ankommt. Mit jeder Liebe und jedem Verlust werden die Tattoos mehr. Sie erträgt den Wundschmerz nicht mehr und ringt mit dem Wahnsinn. Ihr Herz wird von der Schlange in der Seele verschlungen.

Die Sage ist weit verbreitet, aber je nach Region gibt es leichte Unterschiede. In den Bergen findet man die folgenden Unterschiede in der Geschichte. Sie heißt „Die Tattoo-Meisterin“.

„Die Tattoo-Meisterin“
Das Mädchen, das den Liebsten verlor, geht zur Meisterin, um ihren Schmerz zu lindern (ihn ihr anzuvertrauen). Die Meisterin hört ihr Leid, ritzt sich Schlange und Stechpalme ein und nimmt das Leid auf. Als die Dörfler das hörten, kommen sie alle zu ihr, um sich von ihrem Leid zu befreien. Bald ist der Körper der Meisterin mit Tattoos bedeckt. Sie, die so voller Schmerz ist, wird gefangen im Schlaf durch den Schmerz der Tattoos und kann nicht erwachen. Am Ende verschlingt die Schlange sie.

Es gibt noch eine Version mit einem noch tragischeren Ende. Vermutlich soll sie uns etwas lehren.

„Die Tattoo-Meisterin (2)“
Die Meisterin tätowiert sogar ihre Augen mit Stechpalmen. So werden die Augen zu Spiegeln und das Leid in der Meisterin wird auf jene zurückgeworfen, die es ihr auferlegt hatten. Am Ende werden alle von der Schlange verschlungen.

Der Ausdruck „zum Spiegel werden“ kommt wohl vom alten Glauben, dass Schlangenaugen wie Spiegel wären. Die Veränderung der Sage zeigt, dass die Sage der „Tattoo-Meisterin“ im Zuge der Verbreitung im Land zu einer Art Märchen geworden ist. Die Sage mit dem priesterähnlichen Element der Meisterin wurde zu einer naiven Liebesgeschichte.

Das Stechpalmen-Tattoo symbolisiert in dieser Volkssage den Schmerz der Liebe zu den Verstorbenen und den Schmerz im Herzen. Die „Schlange“ ist ein Göttersymbol und scheint verbunden mit Liebe und Pathos für die Toten und verschlingt sie, die Maid und die Meisterin.


Meisterin und Schlange

Das Folgende ist reine Spekulation über die Bedeutung der Tattoos „Stechpalme und Schlange“ aus der nordost-japanischen Volkssage „Die Tattoo-Meisterin“. Neue Recherchen brachten eine weitere Version der Sage zutage.

„Die Tattoo-Meisterin (3)“
Das Mädchen, dessen Geliebter starb, geht zur Meisterin in den Bergen und vertraut dieser ihr Leid an. Nachdem die Meisterin zugehört hat, tätowiert sie das Mädchen. Es träumt von ihrem Mann. Doch dann verliebt sie sich neu. Der Tattoo-Traum wird zum Alptraum und das Tatoo schmerzt heftig. Leidend begibt sich das Mädchen zur Meisterin und bittet sie, die Tattoos zu entfernen. Die Meisterin wäscht die Tattoos mit Wasser aus einer Bergquelle fort. Dabei gleitet eine Schlange ins Wasser und taucht in die Quelle.

Die Bedeutung der Tatoos ist hier ähnlich, aber das Ende ist völlig anders: Weder das Mädchen noch die Meisterin sterben. Die Geistdomänen „Berg“ und „Wasser“ der „Schlange“ sind klar erkennbar. Dies ist wohl eine popularisierte Version mit einem glücklichen Ende. Es ist eine sehr interessante Sage, in der alle Domänen der „Schlange“ vorkommen – darunter „Berge, Wasser Neid und Pathos“.

02 Jan, 2008 19:48 41 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
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Alte Volkskundebücher über das Schlaflied

Legende vom Lied 1

In den Bergen der Mutsu-Region gibt es ein altes Schlaflied, das man nur in wenigen Dörfern kannte.

„Die schlafende Priesterin: Strophe 1“
Schlaf, Kind, Schlaf nun ein.
Schlaf, Kind, Schlaf nun ein.
Weinst du, wird das Boot dich tragen
Das Boot zur anderen Seite
Bist du erst dort
So trage das Leibchen
Und Strafe dich erwartet
Liegst du nicht still

In selbigen Bergen wurde das Lied „Die schlafende Priesterin“ ebenfalls nur an bestimmte Dörfer weitergegeben. Man glaubt, dass seine Verbreitung mit Dingen wie den Dorfstraßen und der Lage des Dorfes zusammenhängt. Das Wort „Priesterin“ lässt auf alte Riten der Urbevölkerung schließen, besonders, wenn man die Art der Weitergabe bedenkt.

Die erste Zeile des Liedes, „Schlaf, Kind, Schlaf nun ein“, fordert das Kind zum Schlafen auf. Der nächste Teil, „Weinst du, wird das Boot dich tragen. Das Boot zur anderen Seite“ steht mit „Boot“ und „andere Seite“ für eine Art Verbannung. Es ist wie eine Strophe aus einem „Drohlied“, bei dem das Kind vor Angst einschlafen soll.

„So trage das Leibchen“ kann man verstehen als „du wirst jetzt hübsch gemacht“. Nach „Liegst du nicht still“ wirken die beängstigenden Worte“ Und Strafe dich erwartet“ als eine Warnung an das Kind. Vielleicht wurde der einstige zeremonielle Gesang ein Schlaflied. Er wurde zu dem „Drohlied“, das in der Mutsu-Region bekannt ist.

„Die schlafende Priesterin: Strophe 2“
Schlaf, Kind, Schlaf nun ein.
Schlaf, Kind, Schlaf nun ein.
Und wenn du erwachst
Aus deinem nächtlichen Schlummer
Halten Spieße aus Holz
Am Boden dich fest
Und stehen die Türen weit offen
Erwacht auch der Rest

Die zweite Strophe entwickelt sich sehr ähnlich und verwendet dieselben Elemente. „Und wenn du erwachst“ droht damit, das „sollte die Priesterin bei der Zeremonie (der Schlaf im Schlaflied) erwachen“ wird sie oder das Kind an ihren Gliedmaßen von Spießen aufgespießt. Die „Spieße aus Holz“ könnten ein Überbleibsel aus einer religiösen Phrase sein.

Bei „Und stehen die Türen weit offen Erwacht auch der Rest“ am Ende wechselt es von einer vertrauten Geschichte der Priesterin (Kind) zu einem grausigen Ende, beides vage und mit heftigen Folgen. Man glaubt, dass dies der Ausdruck religiöser Angst ist, so wie die Angst vor der Unterwelt.


Legende vom Lied 2

Nach ausgiebiger Recherche über das Mutsu-Schlaflied „Die schlafende Priesterin“, hat man Texte entdeckt, die dem Original noch näher kommen. Das Folgende stellt die Frage nach der Herkunft des Lieds und nach seiner Bedeutung.

„Die schlafende Priesterin: Strophe 1“
Schlaf, Kind, Ruh in Frieden
Schlaf, Kind, Ruh in Frieden
Weinst du, wird das Boot dich tragen
Die letzte Reise zur anderen Seite
Bist du erst dort
Trägst heilige Zeichen fort
Doch werden sie dir gezogen mit Wille
Liegst du nicht stille

Die Worte „Ruh in Frieden“ in dieser Version des Liedes scheinen eher den Tod zu meinen, als den Schlaf. Die Wörter“ heilige Zeichen“ könnten mit der einheimischen Sage von der „Tattoo-Meisterin“ zusammenhängen. Im originalen religiösen Lied könnte damit das Tätowieren gemeint sein.

„Die schlafende Priesterin: Strophe 2“
Schlaf, Kind, Ruh in Frieden
Schlaf, Kind, Ruh in Frieden
Erwacht die Priesterin aus ihrem Traum
Aus dem endlosen Traum
So vollzieh das Ritual der Spieße
Ihre Glieder aufgespießt
Und stehen die Türen weit offen
Werden alle befallen vom Leid

Nachdem vielerlei Überlieferungen untersucht wurden, fand man hier die Reste eines Geisterglaubens, bei dem die Geister der Toten zur „See“ gesandt wurden – obwohl der Glaube aus den Bergen kommt. Die „See“ mag die „Unterwelt“ sein. Sieht man die „Türen“ als Türen zur anderen Welt, dann bedeutet „Und stehen die Türen weit offen Werden alle befallen vom Leid“, dass verheerendes Unglück geschieht, sollten sich diese Türen öffnen.

Das Lied könnte ursprünglich zu einer Zeremonie gehören, welche die Türen zur andern Welt bewacht. Elemente wie der Titel „Die schlafende Priesterin“, die Priesterin die „erwacht“, schläft, sich hinlegt, und das Wort „aufspießen“, lassen vermuten, dass ihr „zum Schlaf verholfen wurde“ oder sie „schlafen gelegt wurde“. Daher enthält das Lied Ansätze eines Opferliedes.

Hier ist ein Bild, das in lokalen Dokumenten gefunden wurde mit der Sage, die scheinbar auf Zeremonien und Religion beruht. In der Mitte dieser Zeichnung ist ein kleiner Schrein auf dem „Gravierschrein“ steht. Der Teil des Lieds über das „Tattoo“ untermauert die Theorie, dass das Lied dort gesungen wurde. Tief im „Gravierschrein“ gibt es einen großen See (die Unterwelt), und der Schrein ist dargestellt als Grenze zwischen Diesem und dem anderen Ufer. Die alte Sage zu diesem Bild lautet wie folgt.

Brich Haut, gravier die Stechpalme
Spieß auf mit dem Tattoo-Spieß
Unterwirf für die Ewigkeit,
Um im Spalt zu schlafen

Wie die Liedtexte kann die Sage auch unter dem Aspekt des Menschenopfers gelesen werden – „Aufspießen, Unterwerfen, Schlafen“.


Legende vom Lied 3

Ein einsames, verlassenes Dorf um den so genannten Kuze-Schrein bewahrt eine uralte „Zeremonie“. Sie wurde bis heute von der Familie Kuze überliefert. Bei meiner Recherche durfte ich das Dort der Kuze besuchen. Folgendes habe ich dort erlebt.

Wie ich vermutete, bewahren sie hier eine Schrein-Zeremonie in Zusammenhang mit dem „Tattoo“. „Die schlafende Priesterin“ ist ein Lied, das sie dabei singen. Sie nennen das Lied „Das Lied der Maid“ und es wird bei der Tattoo-Gravur gesungen, um die Priesterin zu unterwerfen, wenn sie die „Stechpalme“ erhält. Die „Stechpalme“ stammt vom Baum mit demselben Namen. Das Wort wurde wohl vom Wort „Schmerz“ abgeleitet. Ich wollte die Zeremonie sehen, aber ich durfte nicht, denn Männer dürfen den Kuze-Schrein, wo die Zeremonie abgehalten wird, nicht betreten.

Das „Lied der Maid“ enthält eine versteckte Strophe, die es in „Die schlafende Priesterin“ nicht gibt. Aber die Person mit dem Wissen um die Bedeutung ist verstorben, und selbst der Familie Kuze wurde die genaue Bedeutung nicht überliefert. Es ist zwar nur eine Vermutung, aber ich versuche diese Texte zu deuten.

„Die schlafende Priesterin: Strophe 3“
Geh zur anderen Seit’
Geh zur anderen Seit’
Nimm das Boot, es bringt dich weit
Über den Spalt zur anderen Seit’
Immer weiter zur anderen Seit’
Es fährt nur mit deinen Tattoos
Und den Tränen, die wir bieten

Aus „Schlaf, Kind“ wird „Geh zur anderen Seit’“, und das Lied fährt dann fort. Diese Strophe erwähnt nicht einmal das Wort „schlafen“, sondern konzentriert sich auf die Reise zur sinnbildlichen „anderen Seite“. Vielleicht wird die Priesterin irgendwohin geschickt. Der „Spalt“ zur „anderen Seite“ scheint eine Art Passage zu sein, eine Passage zwischen dieser Welt und der so genannten „Geisterwelt“. Wenn die Zeile „mit deinen Tattoos“ die „heiligen“ Zeichen“ aus Strophe 1 meint, dann sind die Tränen ein Opfer in diesem Ritual. Dies ist ein letzter Abschied.

Wurde diese letzte Strophe gesungen, als die Priesterin mit dem Leibchen zur „anderen Seite“ geschickt wurde? Steht dieses Lied für ein Menschenopfer oder ist es ein Dankeslied an die Priesterin, die die Tattoos trägt und dahinscheidet? Ich kann es nicht sagen, bis ich die Zeremonie erlebt habe.

02 Jan, 2008 19:50 07 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
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Rituelle Bücher der Familie Kuze

Ritual der Weisung

Die erwählte Maid wird in das Boot der Reise gesetzt. Das Boot schaukelt, als es zum Kuze-Schrein fährt.

Das lebende Fleisch wird geschnitten und die Tattoos eingeätzt. Der Schmerz der Stechpalme soll in ihr verschlossen sein.

Alle ihre Liebe soll in einem Spiegel gebannt werden.

Sie muss ihn zerbrechen, sich selbst. Ihre Verbindung zu dieser Welt muss zerbrochen werden. Damit endet das Aufspießen der Seele.

Spieß sie auf mit dem Tatoospieß.
Das Ritual der Weisung muss erfolgen.

Ewiger Schlaf, ungestört.
Im endlosen Traum des Spalts.

Eingeschlossen in ihrer Kammer der Dornen.


Kopie des Tabu-Buches

Die Tattoo-Priesterin muss während des Rituals der Weisung all ihre Bindungen zu dieser Welt lösen.

Darum muss jeder, der den Kuze-Schrein betritt, sein Gesicht mit Masken bedecken und die Zeremonie ohne Gefühle vollziehen.

Es dürfen auf keinen Fall Männer den Kuze-Schrein betreten, ohne ihr Gesicht u verdecken, damit das Herz der Priesterin nicht gestört wird.


Aufspießen der Seele

Fließt der Schmerz über den Verlust jener, die auf die andere Seite gewechselt haben, in die Träume, so ist die Welt in großen Schwierigkeiten.

Der Verlustschmerz muss der Priesterin als Tattoos geätzt werden.

Die Tattoo-Priesterin, der die Schmerzen eingraviert werden, trägt den Schmerz in ihren Schlaf und lindert die Probleme dieser Welt.


Buch des Aufspießens

Der Schmerz, der der Tattoo-Priesterin eingraviert wurde, wird ein Traum und verzehrt ihre Seele.

Der Schmerz, die Verbindung zu dieser Welt, wird als in Seelentinte gebadete Puppe aufgespießt und verwahrt. Dann muss das Lied der Maid gesungen und Gebete gesprochen werden, dass die Priesterin Schlafe.

Die Pfählung ist die Aufgabe der Maiden.


Kopie der Graveurin

Die Graveurinnen sollten Tattoos tragen, um den Schmerz zu kennen. Sie sollten Blind sein, um den Traum der Priesterin sehen zu können.

Während des Rituals der Geister müssen sie ihre Augen ausstechen, damit sie Träume sehen, wenn sie wach sind, und Gefühle in Rot und Indigo unterscheiden können.

Während des Aufspießens der Seele müssen sie ihre Hände aufspießen und sie in Schmerz baden, um diesen auf die Priesterin zu übertragen. Die schmerzenden Hände werden dann abgeschnitten und weggeworfen.


Ritual der purpurnen Tinte

Jene, die der Priesterin ihr Leid auferlegen, vermischen das Rot und das Indigo des Lebens und Blutes der Toten zur Tinte der Seele, die dann zur Tätowierung ihres Schmerzes auf die Priesterin dient.

Der Schmerz, geätzt mit der Tinte der Seele besänftigt die Erinnerung, und fließt über die Priesterin. Ist ihr Schmerz gereift, muss die Tinte der Seele mit Wasser des anderen Ufers fortgewaschen werden.


Buch des Verlustes

Nach dem Ritual der Tattoo-Priesterin muss die Tür zum anderen Ufer mit dem Spiegel des Verlustes geöffnet werden. Er wirft ihr Leid zurück.

Der Spiegel wirft den Schmerz zurück und muss in den Schrein des Verlusts gebracht werden. Sie muss ihn selbst zerbrechen und ihre Liebe fortwerfen.

Die Tattoo-Priesterin wirft ihre Liebe fort und unternimmt die Letzte Fahrt tief in den Abgrund, wo sie in der Kammer der Dornen versteckt wird und für immer schlafen soll.


Buch des reinigenden Lichtes

Ist die Letzte Passage offen, füllt sich der Spalt mit einem Miasma. Die Dunkelheit mit dem Miasma wirft die Welt in ewige Nacht.

Darin scheinen die Seelen der Lebenden hell. Sie ziehen alle Arten unbeschreiblicher Dinge an.

Das Reinigende Licht bringt Licht in die Dunkelheit.

Die blaue Flamme schimmert schwach im Dunkeln und reinigt das Miasma.


Buch des Zerreißens

Die Tattoo-Priesterin, die nicht in den Schlaf ohne Bedauern sinkt, zieht man die Tattoos ab und schickt sie dann ans andere Ufer. Die entfernten Tattoos werden in den Steinschrein gebracht und das Schlaflied muss gesungen werden, um den Schmerz zu beenden.

Tattoo-Priesterinnen, die nicht schlafen und den Schmerz aushalten, vergehen im Elend und werden in den Spalt geworfen.


Buch der Entfesselung

Der Schmerz der Priesterin wird im Spiegel des Verlustes reflektiert.

Die Weisung muss auf die leeren Augen der Priesterin gelegt werden.

Wenn Tattoos in ihre Augen dringen, werden die Augen zu Spiegeln, und ihr Schmerz wird freigesetzt.

Wenn die Weisung bricht und die Priesterin erwacht, öffnen sich die Tore und der Spalt bricht aus der Kammer der Dornen aus.

Er bricht auf und kommt über Träume in unsere Welt und das Leid wird alle Liebe verzehren.

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02 Jan, 2008 19:51 37 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
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Bücher von und über Dr. Kunihiko Asou


Über Dr. Asou

Die Kamera Obscura

Die “Kamera Obscura” ist ein Gerät des Okkultisten Kunihiko Asou, um die “Andere Welt“ einzufangen. Aus dem späten 19. und frühen 20. Jh. versuchte er die „Andere Welt“ zu kontaktieren und sie zu beweisen. Der Begriff „Okkultist“ bezieht sich auf den Versuch, östliches Gedankengut mit moderner westlicher Technologie zu untermauern. Kunihiko Asou ist ein Paradebeispiel der Okkultisten.

Die „Kamera Obscura“ gehörte zu seinen wesentlichen Versuchen. Er modifizierte die damals noch seltene Kamera, indem er spezielle Linsen und Filme verwendete. Sie sollte „unglaubliche Dinge“ einfangen, die für das bloße Auge nicht sichtbar sind, wie das „Mehrphaseninterwall“ und „Erscheinungen und Geister“.

Sie sind sehr selten geworden, aber scheinbar werden diese Kameras noch von Kuriositätenhändlern angeboten. Die meisten sind kaputt, und wir haben keine Chance mehr, die „Andere Welt zu sehen“, für immer.


Radioübertragungen

Wie bereits erwähnt, hat sich der Okkultist Kunihiko Asou westliches Wissen angeeignet, um alte japanische Riten rund um die Sagen der „Anderen Welt“ abzuhalten. Man sagt, dass er sogar mit der Anderen Welt kommunizieren konnte.

Das erste Beispiel hierfür ist der „Kristallempfänger für Signale aus anderen Welten“, auch bekannt als „Geisterradio“. Der „Geisterstein“ des Geisterradios wurde von seinen Kollegen später verwendet – Dr. Asou bezieht sich in seinen Studien auf den „Kristall“.

Das Kristallradio nutzt die spezielle Fähigkeit von Kristall, auf Radiosignale zu reagieren, um die richtige Wellenlänge zu finden. Asou führt auf, dass „Steine“ schon seit jeher mystische Fähigkeiten besitzen. Könnte er einen speziellen Kristall finden, so wäre es ihm möglich, Signale der Anderen Welt zu empfangen.

Man sagt, sein Versuch sei geglückt und die Aufzeichnungen sagen, dass er Geräusche außerhalb der normalen Brandbreite empfangen hat. Die Dokumentation der Geräusche ist verloren, aber Asous Kollegen sagen, sie hörten „Worte aus der Vergangenheit“ und „Wörter von Geistern“.


Die Geisterwelt

Das abgebildete Gerät stammt von Kunihiko Asou. Er benutzte es, um die Existenz von und Kommunikation mit der Geisterwelt zu belegen.

Als genialer Forscher und Philosoph macht er sich die westliche Kultur des späten 19. und des frühen 20. Jh. zueigen und verband neue Technik mit seiner Theorie der „Geisterwelt“, um deren Existenz zu beweisen. Manche seiner Geräte sollen eine „unglaubliche“ Erscheinung der Geisterwelt festhalten. Nach seinem Tod wurden seine Geräte jedoch eine Mode unter Dilettanten. Sie wurden über das Land verstreut.

Eines davon ist der Projektor. Mit dem Ende der Experimentierphase der „Kamera Obscura“ (eine Kamera, die Bilder der anderen Welt macht; siehe oben) entwarf er einen Schirm, auf dem diese Bilder zu sehen waren. In den Schriften ist von Bildern die Rede, die nicht fotografierbar sind, wen sie projiziert werden.


Bericht von Dr. Asou

Die andere Welt

Ich suche Testobjekte für meine Untersuchung über Träume als Grenze zwischen Leben und Tod. Es war schwer, aber jetzt habe ich jemanden gefunden, der seine Träume erzählt und über die „Andere Welt“ spricht. Dieser Mann hatte mehrere Monate den gleichen Traum. Im Folgenden werde ich ihn beschreiben.

1. Er steht vor einem kleinen, schneebedeckten Schrein
2. Er kennt den Schrein, erinnert sich aber nur vage daran. Er hat jedoch schon in seinem Heimatort von solch einem Schrein gehört.
3. Aus dem Schrein klingt die Stimme des zurückgelassenen Mädchens
4. Von der Stimme gelockt, geht er jeden Tag etwas weiter in seinen Traumschrein hinein.

Bis da ist es ein plausibler Traum, verursacht durch die Sehnsucht nach seinem Heim und Liebe. Nun wird seine Erzählung aber richtig interessant.

5. Es findet dort eine Zeremonie statt und man kann die Toten sehen.
6. Tief im Schrein ist eine große Höhle, und ein Fluss fließt dort. Es gibt eine große Grube an deren Grund das Meer ist.

Diese Aussage betrifft eindeutig die „Andere Welt, besonders die „Unterwelt“. Nach der Erzählung gibt es in seinem Heimatort eine Sage über die Andere Welt und Träume, und der Traum deckt sich zum Teil damit. Ich habe seine Äußerungen über die Träume von vier Tagen gesammelt.

Er kommt aus der Mutsu-Region, wo es eine alte Sage über ein Meer gibt, das „Meer der Endlosen Nacht“, das in den Bergen liegen soll. Es gibt dort auch viele Sagen über Träume, die „der Spalt“ heißen, worin „die Grenze zwischen Anderer und wirklicher Welt“ überschritten wird. Gehen diese Alpträume weiter, kommen die Toten aus der Unterwelt.

Der Schrein existiert, um diese Alptraume zu verhindern. Es gibt dort eine Priesterin, die im Spalt schläft und den Alptraum einfängt. Die Stimme, die er hört, könnte von der Priesterin stammen, die im Schrein der Anderen Welt schläft und vor dem „Spalt“ warnen will.

Am morgen nachdem ich seinen Bericht aufgenommen hatte, war er auf einmal verschwunden. Sein Gepäck hatte er zurückgelassen. Suchte er die Frau aus seinem Dorf? Der Ohrring, den er zurückgelassen hat, ist aus „Echostein“, von dem man seit Urzeiten sagt, dass er Gedanken überträgt. Vielleicht kann ich damit den Kristallempfänger benutzen.

02 Jan, 2008 19:54 49 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
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Volkskundebuch von Ryozo Munakata

Die Seilpriesterin

Bei meinem Besuch der Himuro-Region und des Schreins der Fünf Podeste, der den Spiegel der Fünf Götter bewacht, konnte ich faszinierende Texte über die Sage aus der Himuro-Region über die Tore zur Unterwelt lesen. Diese Texte sagten mir, das die apokryphische Zeremonie „Tore der Unterwelt“ hier abgehalten wurde. Im Folgenden erkläre ich ein paar Worte, die mir beim Lesen auffielen.

„Zeremonie der Seile“
Die Zeremonie der Seile soll die „Tore“ schließen, d.h. die „Tore der Unterwelt“ wozu ein spezielles Seil, das „Wundseil“ verwendet wird.

Das „Wundseil“
Ein spezielles Seil, um die Tore zu schließen. Es oll der „Kraft der Priesterin widerstehen“.

Die „Seilpriesterin“
In einem Dokument ist ein Bild einer Frau deren Arme, Beine und Hals von einem Seil gefesselt sind. Ist sie die „Seilpriesterin“ und die fünf „Seile“ die „Wundseile“?

Das „Würgeritual“
„Binde die Priesterin mit Seilen. Zieh sie zu den Fünf Göttern. Erschaffe dabei das Wundseil, um das Ritual abzuhalten.“ Hier könnten die „Fünf Götter“ zu den fünf Schreinen zeigen, in deren Mitte das Himuro-Haus liegt. Das „Ziehen“ des „Seils“, das die Priesterin von fünf Seiten hält, muss „das Wundseil erschaffen“. Wenn das Seil, das die Priesterin hält als „Wundseil“ verwendet wird, ist die „Seilpriesterin“ dann eine Art Menschenopfer?

Hoffentlich kann ich das Himuro-Haus bald besuchen und die Sage von den „Toren der Unterwelt“ und die der „Seilpriesterin“ ergründen.

02 Jan, 2008 19:56 38 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
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Bücher über Zeremonien und Bräuche

Rituale und Statuen

Die Statue ist aus einem verlassenen Tempel in den Akita-Bergen. Sie steht und hat so was wie Zügel in der Hand – eine sehr seltsame buddhistische Statue.

Der Tempel ist seit vielen Jahren vergessen, und sowohl die Decke, als auch der Boden sind eingefallen. Die Bücher sind komplett verrottet. Bei näherer Untersuchung war etwas Blut auf der Statue zu finden, und es gab Spuren desselben Bluts auf dem Boden des Tempels. Es scheint, dass hier ein Ritual oder eine Opferung stattfand.

Es gibt keinerlei Geschichten oder Schriften über den Tempel in den umgebenden Bergdörfern. So bleibt der Hintergrund ein Geheimnis.


Aufgespießte Puppen

In vielen Regionen, besonders in den Bergen, nimmt man große Puppen aus Stroh, Erde oder Stoff und zieht sie an. Man verehrt sie als Idole. Die Puppe auf dem Bild kommt aus Iwate. Sie heißt Kushimi, und wenn jemand aus dem Dorf stirbt, wird das Haar des Toten damit verflochten und sie trägt seinen Kimono.

Die Puppe wird aufgespießt und vor einen Schrein am Rande der Berge gelegt. Dort bleibt sie bis zu einem Monat nach dem Tod. Dann wird sie zusammen mit den vielen Beigaben in den Fluss hinter dem Schrein geworfen.

Es wird überliefert, dass es in den Bergen eine Höhle gibt, die eine Verbindung zum Land der Götter ist. Die Toten mit Kushimi stehen zwischen dem Dorf und dem Berg. Sie nehmen das Böse aus dem Dorf und reisen ins Land der Götter.

In einem Nachbarort soll es eine ähnliche Puppe geben, Igushi, die jedoch der Geist eines jungen Verstorbenen ist und in den Bergen verehrt wird.

In einer Deutung haben sowohl Dorf als auch Berg einen Schutzgott, der an der Grenze zwischen den Menschen und Göttern steht. Im Grunde ist die Belastung der Toten mit Bösem oder die Verehrung eines jungen Geistes eine Art Menschenopfer.


Schreinzimmerer

„Schreinzimmerer“ sind Zimmerer, die auf Tempel- und Schreinbau spezialisiert sind. Man nannte sie „Tempel- und Schreinzimmerer“, aber als sich Shinto- und Buddhismus zur Meiji-Zeit (1860er) trennten und der Anti-Buddhismus aufkam, strich man das Wort „Tempel“ und sie waren „Schreinzimmerer“.

Untereinander sagten sie: „Ein Haus zu bauen ist erniedrigend“, und wenn sie keinen Auftrag hatten, waren sie auf Bauernhöfen tätig und verfeinerten mit nur begrenzter Erfahrung ihre Fähigkeiten. Manche arbeiteten nur an einem Schrein und spezielle Techniken, Methoden sowie das Wissen um mysteriöse Bauten wurden diesem Baumeister zuteil.

Dieses Foto zeigt den Rahmen, die Zimmerer aufgereiht und die Baumeister in der Mitte. Wie im Bild trugen sie Weiß und einen Hut für das Aufrichten des Rahmens. Früher trugen sie auch bei der Arbeit Weiß, denn es hieß stets, „ein Zimmerer muss den Göttern und Buddha huldigen“. Einerseits stand diese Kleidung für Frömmigkeit, aber sie erlaubte den Schreinzimmerern, ihren Stolz und ihr Können anderen zu zeigen.


Zwillingsverehrung

Ein paar Bergdörfer praktizieren einen Ritus, bei dem Zwillinge aus dem Dorf als Priesterinnen verehrt werden. Dies ist die die „Zwillingszeremonie“. Wenn Zwillinge ein bestimmtes Alter (meistens 15 Jahre) erreichen, kleidet man sie in Weiß. Sie werden als Priesterinnen mit roter Schnur zusammengebunden und leiten eine Seance.

Die „rote Schnur“ symbolisiert die Zwillinge als eine Person, und viele in der Region sagen, „wenn sie eins werden, haben sie die Kraft der Götter“. Das Ritual soll das Dorf vor Unglück schützen und gilt gleichzeitig als Segen für eine gute Ernte.


Purpurne Opferung

Das „verbotene Ritual“, dass es in dieser Region geben soll, heißt „Purpurne Opferung“ und scheint eine Zeremonie zu sein, die die „Tore zur Hölle“ durch die Opferung von Zwillingsschwestern versiegelt.

Das Ritual besteht aus zwei Teilen: dem periodischen „Sichtbaren Ritual“ und bei dessen Misslingen dem „Versteckten Ritual“. Sollten alle Rituale misslingen, öffnen sich die „Tore zur Hölle“, die Toten treten heraus und der Himmel wird dunkel. Dieses grausige Ereignis wird „Die Reue“ genannt.

02 Jan, 2008 19:59 15 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
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Die Kassetten

Haus des Schlafes, Seite A

Im Traum sah ich...meine Mutter…in dem Haus… Darin…war ein alter Schrein… Es war kalt… Es schneite… Ich konnte ein Lied hören… Es gingen so viele Leute in den Schrein. Es war wie ein…Trauerzug… Es roch nach brennendem Weihrauch… Alle verbargen ihr Gesicht. Meine Mutter war unter ihnen. Egal, wie oft ich sie rief…sie ging immer weiter und weiter…und kurz davor schließt sich die Tür. Es war, als ob ich allein gelassen wurde… Ich sah es…jeden Tag… Ich ging ein kleines Stück hinein… Ginge ich…weiter…würde ich nicht zurückkommen. Aber…ich dachte, ich könnte meine…Mutter treffen…dort drinnen…


Haus des Schlafes, Seite B

Ja…der Traum. Ich träumte vom Haus. Ja…Mein Name ist Serizawa. Es ist das gleiche Haus. Es ist ein großes, stilles Haus. Es war eine kalte Nacht. Es schneite, und dann…stürzte das Dach auf einmal ein…und der Schnee fiel ins Haus. Ein Lied…? Es klingt wie eine Art…Kindermädchen-Lied… Das Kind stach weiter auf die Puppe ein… Als ich…hinkam? Es tat immer weh… Es schmerzte immer… Hier, siehst du es nicht…? Schau…es ist genau hier… Es stimmt. Es wurde immer größer…


Der gleiche Traum 1

Ha…? Wie oft…muss ich es noch erklären…? Es war ein Haus…und es schneite… Da war Blut. Überall lagen Menschen herum. In den Gängen. In den Räumen. Überall. Ja…ein Mann im weißen Gewand…aber ohne Gesicht. Da war eine Axt…und Blut an den Wänden… Ich rannte so schnell ich konnte… So weit… Zahllose Hände brachen aus den Wänden… Aber, als ich hinkam, jagte ich auf einmal den Mann… Das stimmt. Diese Frau… Gestern berührte sie mich. Es tat weh… Und als ich aufwachte, war mein Körper wie Eis. Dieses Tattoo…


Der gleiche Traum 2

Ja…ich möchte…nie wieder schlafen… Es waren viele Leute im Innenhof. Die Leute… Sie fesselten diese Person mit Seilen… Sie wickelten sie in weiße Stoffe. Sie beerdigten… Aber es schien, als ließ sich die Person freiwillig fesseln. Danach wurde ein großer Stein auf sie gelegt… Ein großer Stab...wie ein Spieß… Da wird ein Lied gesungen… Es kommt aus dem Haus… Es sind Kinder, die da singen, und sie lachen… Zuerst? Zuerst…sah ich meine Frau. Ich wollte sie einfach nur sehen…nur noch einmal… Ich ging hinein… Ich bin jetzt so müde. So…müde… …der Schnee…


Der gleiche Traum 3

Ich kann es hören. Ich verstehe nicht, was sie sagen, aber ich höre etwas… Es ist der gleiche Traum…Warte, nein, es ist nicht der gleiche. Er ist irgendwie anders. Ich gehe weiter hinein. Sie rufen mich. Ich höre ihre Stimmen. Nein…ich verstehe nicht…was sie sagen. Sie rufen mich nur. Es schneit. Da ist ein großes, stilles Haus. Es scheint, als wäre dort ein Begräbnis. Alle verbergen ihr Gesicht… Ich gehe immer weiter hinein. Ich ersticke fast. Ich kann nicht atmen. Ich habe nichts getan… Sie war es..nein…es kann nicht sein… Hilfe… Das bin ich nicht…


Kassette „Ototsuki“

Ja…ich bin Kaname… Kaname Ototsuki. Es schneite, da war ein großes Haus, und darin war ein alter Schrein… Ich hörte Gesang… Sie ist dort… Reika ist dort drinnen. Nein, weiter hinein. Es war viel weiter…dunkler…wie unter Wasser… Nein. Ich rede nicht von meinem Traum. Es war ein sehr lebendiger Traum. Er fühlte sich echt an. Ich habe gehört, es gab so einen Ort, in dem Dorf, in dem ich gefunden wurde… Ein Ort…an dem man die Toten treffen kann… Wie ein Spalt…zur anderen Seite… Dort…gibt es einen Schrein…wo man seine Schmerzen darbieten kann… Hä? Ja…das stimmt. Kuze. Der Kuze-Schrein. Dort nahm Reika…die Tattoos…den Schmerz auf…und am Ende… Ich muss zurück…zu dem Haus… Ich muss Reika finden… Wenn ich sie finde…weiß ich nicht, was ich turn werde…


Alte Kassette “Schlafende Priesterin”

Schlaf Priesterin Ruh in Frieden
Schlaf Priesterin Ruh in Frieden
Weinst du, wird das Boot dich tragen
Die letzte Reise zur anderen Seite
Bist du erst dort
Trägst heilige Zeichen fort
Doch werden sie dir gezogen mit Wille
Liegst du nicht sille

Schlaf Priesterin Ruh in Frieden
Schlaf Priesterin Ruh in Frieden
Erwacht die Priesterin aus dem Traum
Aus dem endlosen Traum
So vollzieh das Ritual der Spieße
Ihre Glieder aufgespießt
Und stehen die Türen weit offen
Werden alle befallen vom Leid

Geh zur anderen Seit’
Geh zur anderen Seit’
Nimm das Boot… Es bringt dich weit…
Über den Spalt… Zur anderen Seit’
Immer weiter zur anderen Seit’
Es fährt nur mit deinen Tattoos
Und den Tränen, die wir bieten

02 Jan, 2008 20:01 58 Iron_Maiden ist offline Email an Iron_Maiden senden Beiträge von Iron_Maiden suchen Nehmen Sie Iron_Maiden in Ihre Freundesliste auf
 
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